Klare Prioritäten in einem herausfordernden Umfeld
Trotz der angespannten gesamtwirtschaftlichen Lage und der Nachwirkungen der Krisenjahre legt die Landesregierung ein Budget mit einem Gesamtvolumen von rund 2,8 Milliarden Euro vor. Rund 70 Prozent dieser Mittel fließen in Bildung, Soziales, Gesundheit und Wohnbau – Bereiche, die Stabilität und Zusammenhalt sichern.
Gleichzeitig setzt das Budget deutliche Akzente in jenen Feldern, die für Vorarlbergs Zukunft zentral sind: Infrastruktur, Energieversorgung, Hochbau und Verwaltungsmodernisierung.
Starke Investitionen in Infrastruktur und Mobilität
Besonders hervor hebt Klien die Investitionen im Ressort von Landesstatthalter Christof Bitschi:
- 93 Millionen Euro für Landesstraßen und Bauwerke
- 35 Millionen Euro für Betrieb und Instandhaltung
- 48 Millionen Euro für das Entlastungsprojekt Stadttunnel Feldkirch
Auch der öffentliche Verkehr wird mit über 52 Millionen Euro deutlich gestärkt – für Buslinien, Schienenverkehr und Angebote der Gemeinden. „Wer auf das Auto angewiesen ist, wird Verbesserungen auf der Straße spüren. Wer Bus oder Bahn nutzt, wird ein verlässlicheres Angebot erleben. Das ist verantwortungsvolle Mobilitätspolitik“, so Klien.
Unterstützung für Familien: Wirksam statt spektakulär
Für familienpolitische Maßnahmen stehen 2026 fast 14 Millionen Euro bereit. Vom Familienzuschuss über direkte Familienförderungen bis hin zum Schlüsselprojekt Chancenreichster Lebensraum für Kinder – all diese Maßnahmen seien, so Klien, „keine Schlagzeilenpolitik, sondern spürbare Entlastung am Monatsende“.
„Landesstatthalter Christof Bitschi zeigt hier eine klare freiheitliche Handschrift: starke Infrastruktur, starkes Verkehrsnetz, starke Familien“, betont Klien.
Sicherheit: Spürbare Verbesserungen im Alltag
Sicherheit sei ein zentraler Faktor für Lebensqualität – und 2026 werde in diesem Bereich deutlich nachgeschärft. Maßnahmen reichen von stärkerer Präsenz der Sicherheitskräfte über konsequentes Vorgehen gegen Gewalt und Vandalismus bis zu Förderungen für Gemeinden, z.B. bei Beleuchtung oder Videoüberwachung an Brennpunkten.
Besonders verweist Klien auf Verbesserungen am Dornbirner Bahnhof – einer der Hotspots im Land.
Zugleich macht er klar, dass strukturelle Probleme ihren Ursprung woanders haben: „Die sicherheitspolitischen Fehler der letzten Jahre sind Folgen der völlig verfehlten Asylpolitik auf Bundes- und EU-Ebene. Wir im Land müssen mit den Folgen umgehen – und tun das gemeinsam mit Sicherheitslandesrat Daniel Allgäuer und den Einsatzkräften, denen großer Dank gebührt.“
Energie und Hochbau: Verlässlichkeit für Haushalte und Betriebe
Mit Investitionen in die Energieversorgung werde Planungssicherheit geschaffen. Im Hochbau sorgt ein großes Investitionspaket für die Modernisierung von Schulen, Landesgebäuden und Krankenhäusern. „Das ist ein klares Bekenntnis zu leistungsfähigen öffentlichen Einrichtungen“, betont Klien.
Bürokratieabbau und Verwaltungsreform: „2026 wird das Jahr der Wahrheit“
Die Reform der Landesverwaltung, begleitet von externen Experten, soll Doppelgleisigkeiten abbauen, Abläufe beschleunigen und Bürger wie Mitarbeiter entlasten. „Die Menschen wollen weniger Bürokratie und schnellere Entscheidungen. Genau das setzen wir jetzt um.“
Verantwortungsvolle Budgetpolitik – mit Blick auf kommende Generationen
Der Schuldenstand sei hoch, deshalb setze die Landesregierung auf Strukturreformen und strikte Haushaltsdisziplin. Klien: „Wir stehen zu notwendigen Investitionen – aber ebenso klar ist unser Ziel einer Zukunft ohne Nettoneuverschuldung. Das sind wir den kommenden Generationen schuldig.“
Zur Bundespolitik findet Klien klare Worte:
„Die so gut wie handlungsunfähige Bundesregierung blockiert die notwendige Weiterentwicklung Österreichs. Höchste Inflation, niedrige Wachstumserwartungen und ein Absturz im Standort-Ranking sind direkte Folgen dieser Verliererampel. Österreich braucht dringend einen Neustart.“
Fazit: Ein Budget der Verantwortung
„Der Voranschlag 2026 ist kein Wunschkonzert, sondern ein Budget der Verantwortung. Wir Freiheitlichen gehen diesen Weg konsequent weiter – für ein sicheres, leistungsfähiges und zukunftsorientiertes Vorarlberg“, so Klubobmann Markus Klien.