Bregenz, 29.01.2026 – Die Vorarlberger Freiheitlichen haben im Rahmen einer Pressekonferenz eine positive Bilanz ihres ersten Jahres in Regierungsverantwortung gezogen und zugleich die politischen Schwerpunkte für 2026 vorgestellt. Landesparteiobmann und Landesstatthalter Christof Bitschi sprach von einem „Jahr großer Verantwortung und notwendiger Entscheidungen“ und betonte, dass es in Vorarlberg gelungen sei, nach Jahren des Stillstands eine spürbare Trendwende einzuleiten.
„Nach dem historischen Rekordergebnis bei der Landtagswahl haben wir uns bewusst für Verantwortung entschieden. Nicht zuschauen, sondern anpacken – mit Hausverstand und klarer Haltung“, so Bitschi. Er verwies insbesondere auf erste Erfolge in der Budgetpolitik, bei Sicherheit, Integration und Verkehr. „Weg vom Schönreden, hin zu Verantwortung, echten Reformen und Sparen im System. Leistung, Regeln und eine Politik mit Hausverstand stehen wieder im Mittelpunkt.“
FPÖ-Klubobmann Markus Klien unterstrich die konstruktive Zusammenarbeit innerhalb der Landesregierung: „Wir haben ein realistisches Regierungsprogramm aufgestellt und arbeiten es konsequent ab. Konstruktive Sachpolitik funktioniert – und sie wirkt.“ Besonders hob Klien die eingeleiteten Maßnahmen zur Budgetkonsolidierung, den Bürokratieabbau, mehr Sicherheit an öffentlichen Brennpunkten sowie die Verschärfung im Asyl- und Integrationsbereich hervor. „Unser Ziel ist klar: Zuwanderung in das Sozialsystem eindämmen, Integration einfordern und unser Land schützen.“
Auch ein Ausblick auf 2026 wurde gegeben. Bitschi bezeichnete das kommende Jahr als „Jahr des Möglichmachens und der Chancen“: „Nicht bremsen und blockieren, sondern mutig vorangehen und Lösungen umsetzen – für Familien, Betriebe und Arbeitnehmer.“ Klubobmann Markus Klien sprach sich für weitere Maßnahmen gegen die illegale Zuwanderung aus: „Wir wollen alle möglichen Spielräume nutzen, um unser Land erstens für illegale Zuwanderung so unattraktiv wie möglich zu machen und zweitens in der Integrationspolitik die Zügel weiter anzuziehen, weil wir aufgrund der unverantwortlichen Asyl- und Zuwanderungspolitik in den letzten 10 Jahren massive Probleme zu bewältigen haben.“
Landwirtschaftskammerwahl vom 21.2. – 6.3.2026
Ein weiterer Schwerpunkt der Pressekonferenz war die bevorstehende Landwirtschaftskammerwahl. Die Freiheitlichen präsentierten dabei den Landtagsabgeordneten Robert Blum als Spitzenkandidaten. Blum kündigte einen bürgernahen Wahlkampf an und forderte eine starke Interessenvertretung für die bäuerlichen Familienbetriebe: „Weniger Bürokratie, faire Einkommen, verpflichtende Herkunftskennzeichnung und Schutz des bäuerlichen Eigentums – dafür stehen wir Freiheitlichen - und zwar überall und zu jeder Zeit - nicht nur in schönen Sonntagsreden. Wir halten, was wir ankündigen.“
Ziel sei es, bei der Landwirtschaftskammerwahl zuzulegen und so den bäuerlichen Betrieben und der heimischen Landwirtschaft eine stärkere Stimme zu geben.